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Sintflutartiger Platzregen, Überschwemmungen, Gewitter, Sturm und Hagel – extreme Wetterlagen treten in Deutschland immer häufiger auf. Gerade im Sommer drohen Schäden durch Gewitter. Häufig ziehen sie so schnell auf, dass kaum Gelegenheit bleibt, Haus, Hof und Betrieb richtig wetterfest zu machen. Wie Unternehmer durch gute Vorbereitung und wirksame Absicherung dennoch größere Sturmschäden vermeiden können, weiß Jürgen Schulze, Experte für betriebliche Versicherungen bei der Nürnberger Versicherung.

Gewitter sind bei heißen Wetterlagen in Deutschland quasi vorprogrammiert. Allein in den Monaten Juni und Juli verzeichnen Meteorologen jährlich zwischen 700.000 und 1.100.000 Blitze. „Ein enormes Gefahrenpotenzial für Sach- und Personenschäden“, so Jürgen Schulze von der Nürnberger Versicherung. So sorgen vergleichsweise harmlose Erscheinungen wie Gewitter nicht nur für mehrere hundert Verletzte pro Jahr, sondern verursachten laut GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft) allein 2015 rund 340.000 Blitz- und Überspannungsschäden. Der Naturgefahren-Report 2016 zeigt das ganze Ausmaß: Die gesamte Schadenbilanz belief sich 2015 auf knapp 2,6 Milliarden Euro, der Hauptteil verursacht durch Sturm- und Hagel Schäden. Und die Risiken durch Naturgefahren nehmen zu. Mit teilweise verheerenden finanziellen Folgen – gerade auch für kleinere und mittlere Betriebe. „Zielgerichtete Prävention und individueller Versicherungsschutz sind dafür unerlässlich“, rät Schulze.


Wind- und wetterfest: Wichtige Präventionsmaßnahmen

Eine möglichst umfassende Prävention sollte sowohl den Innen- wie den Außenbereich eines Betriebes umfassen. So verursachen Blitzschlag und Überspannung in erster Linie Schäden an wichtigem Geschäftsinventar: Computer, Telefonanlage und anderen technischen Geräten in Verwaltung und Produktion. Da Tipps wie „Stecker ziehen“ oder „Nicht telefonieren“ im Geschäftsbetrieb kaum umsetzbar sind, sollten – neben dem Blitzableiter – technische Lösungen wie eine innere Blitzschutzanlage eingesetzt werden. Sicherungen an Leitungen, Verteilern und Steckdosen schützen durch Potenzialausgleich vor Bränden und elektrische Anlagen vor Überspannungsschäden. Sturm und Hagel betreffen jedoch nicht nur die Einrichtung, sondern verursachen häufig Schäden an Gebäuden und Grundstücken. Und: „Geschäftsinhaber haften im Rahmen ihrer Verkehrssicherungspflicht auch für durch ihr Eigentum entstandene Sturmschäden. Sie sind daher verpflichtet, Gefahrenstellen vor einem Sturm zu sichern und so Sturmschäden vorzubeugen“, erläutert Versicherungsexperte Jürgen Schulze.


Sturmschäden an Gebäuden vermeiden

Dächer, Außenwände, Fassaden – grundsätzlich gilt: Die Konstruktion der Betriebsgebäude sollte gleichzeitig fest und flexibel sein, um Stürmen zu trotzen. So sollten die Dachkonstruktion oder Fassadenelemente stets fest im Tragwerk des Gebäudes verankert werden. Für großflächige Verglasungen oder einzelne Dachteile ist hingegen eine flexible Befestigung empfehlenswert. Auch die Gestaltung und Pflege der Außenanlagen ist wichtig: Können umstürzende Bäume oder herabfallende Äste Schäden verursachen? Bevor es kracht: Bei Unwetterwarnungen gilt es, das Betriebsgelände schnell abzusichern. Bewegliche Teile wie Werbeschilder und Außenleuchten sollten fixiert oder sogar abmontiert werden. Damit alltägliche Gegenstände sich nicht in „fliegende Geschosse“ verwandeln, müssen auch Fahrradständer oder Mülltonnen gesichert werden. Firmenfahrzeuge sollte man nach Möglichkeit in der Garage unterstellen.


Ruhe nach dem Sturm: Wirksame Absicherung

Trotz aller Präventivmaßnahmen können Sachschäden wie abgedeckte Dächer, vollgelaufene Keller und verbeulte Autos oftmals nicht (mehr) verhindert werden. „Die Kosten für Aufräumarbeiten und Reparaturen können gerade für kleine und mittlere Betriebe dann schnell zur nächsten Gefahr werden“, weiß Jürgen Schulze von der NÜRNBERGER. Auch hier sollten Unternehmer für eine gleichzeitig stabile und flexible Absicherung sorgen. „Eine pauschale Sturmschadenversicherung gibt es nicht“, erläutert der Versicherungsexperte. „Je nach Ursache und Art des Schadens greifen verschiedene Versicherungen. Firmenfahrzeuge sind in der Regel über die Kaskoversicherung geschützt. Grundlegenden Schutz für jeden Betrieb bieten eine Geschäftsinhaltsversicherung und eine Gebäudeversicherung.“ Wichtig ist ein genau an die spezifischen betrieblichen Anforderungen angepasster Versicherungsschutz.


Individueller Schutz

Eine Gebäudeversicherung trägt die Kosten für Schäden an gewerblichen Immobilien – vom Dach bis in den Keller. „Mit dem Nürnberger ImmobilienSchutz können Unternehmer ihren Betrieb bedarfsgerecht absichern“, erklärt Schulze. Feuer und Blitzschlag, Sturm und Hagel oder Elementargewalten wie Starkregen und Überschwemmungen – die versicherten Gefahren können individuell gewählt werden. Auch die Höhe der Versicherungssumme für Wiederaufbau und Reparaturen richtet sich nach den betrieblichen Bedürfnissen. Schäden am Betriebsinventar – von der Büroeinrichtung über Arbeitsgeräte bis zur Ausstattung von Produktions- und Lagerräumen – fallen unter die Geschäftsinhaltsversicherung. Berücksichtigt werden sollten unbedingt auch die ausfallenden Erträge, wenn nach einem Schaden nicht weitergearbeitet werden kann. Hier sorgt man mit einer Betriebsunterbrechungsversicherung vor. Auch da können die abgesicherten Gefahren individuell gewählt werden. „Zum umfassenden Schutz von Kommunikations- und Computeranlagen gegen Blitzschlag und Überspannung empfiehlt sich die individuelle Absicherung durch einen erweiterten Elektronikschutz“, ergänzt der Versicherungsexperte.


Jedes Detail zählt

Um einer unnötigen Überversicherung oder einer potenziell kostspieligen Unterversicherung vorzubeugen, bietet die NÜRNBERGER Unternehmen kostenfreie Service-Extras wie eine exakte Wertanalyse oder die professionelle Prüfung der betrieblichen Brandschutzmaßnahmen und der Sturm-, Hochwasser- und Rückstauvorsorge. „Hier ist Augenmaß gefragt, schließlich ist gerade für kleinere Betriebe das Thema Versicherung immer auch eine Kostenfrage“, meint Schulze. Bausteinsysteme wie der ProfiLine Unternehmens-Schutz bieten passgenaue, günstige Kombi-Lösungen Dadurch können Betriebe auch besser entscheiden, ob sie zusätzliche Bausteine wie eine Gebäude-Glasversicherung wirklich brauchen. „Bei einer vollverglasten Bürofassade ist diese zusätzliche Absicherung unverzichtbar, bei einer weitgehend geschlossenen Werkshalle ohne größere Glasflächen dagegen entbehrlich“, schließt Jürgen Schulze.

Weitere Informationen unter www.nuernberger.de
 

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Schlagzeilen

Wenn bei einem schweren Sturm oder Orkan Gebäudeteile auf ein Auto fallen, muss in der Regel der Hausbesitzer für den Schaden aufkommen.