sturmschäden.org

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Aktuelles News Schulfrei bei Sturm

Schulfrei bei Sturm

Beitragsseiten
Schulfrei bei Sturm
Baden-Württemberg
Bayern
Bremen
Hamburg
Hessen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Andere Bundesländer
Anlage Hamburg
Alle Seiten

Dürfen Schüler bei Sturmwarnung zuhause bleiben? Dieser Frage ging das Themenportal www.sturmschäden.org nach und befragte die zuständigen Ministerien der Länder. Ergebnis: Trotz unterschiedlicher gesetzlicher Regelungen wird das Thema pragmatisch und bürgernah gehandhabt.

Bald ist es wieder soweit: Herbststürme ziehen übers Land. Und da die Zahl der heftigen Stürme immer mehr zunimmt, muss auch dieses Jahr wieder mit Orkanen, wie zuletzt Xynthia, gerechnet werden. Ende Februar dieses Jahres verursachte dieser, vor allem in Frankreich, verheerende Schäden. Über 60 Menschen starben, die Sachschäden gingen in die Milliarden.

Verschiedene Regelungen

Bei Sturmwarnungen stellen sich Eltern daher immer wieder die gleiche Frage: Soll ich meine Kinder zur Schule schicken oder dürfen diese zuhause bleiben. Das Themenportal www.sturmschäden.org befragte die in Schulfragen zuständigen Bildungs- bzw. Kultusministerien der Länder. Wie nicht anders zu erwarten gibt es auch zu diesem Thema in allen Bundesländern unterschiedliche Vorschriften und Erlasse. Allerdings kann generell nach drei verschiedene Vorgehens- und Verfahrensweisen unterschieden werden:
1.    Einige Länder, darunter Baden-Württemberg, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland Pfalz und das Saarland, überlassen es grundsätzlich den Eltern, ob sie ihren Kindern den Weg zur Schule zumuten oder nicht. Selbstverständlich muss die Wetterlage dies rechtfertigen. Außerdem wird von den Eltern erwartet, dass sie das Fernbleiben vom Unterricht unverzüglich, am besten telefonisch, der Schule mitteilen.
2.    In anderen Bundesländern liegt die Entscheidung, ob schulfrei oder nicht, bei den einzelnen Schulen. So dürfen beispielweise in Sachsen und Hessen die Schulen selbst entscheiden, ob Unterricht stattfindet oder nicht. Dies wird den Eltern rechtzeitig und in geeigneter Weise mitgeteilt. Gebräuchlich sind Telefonketten und/oder Radiodurchsagen.
3.    Manche Länder wie Bayern, Bremen und Sachsen-Anhalt delegieren die Entscheidung an die Schulträger oder die Verwaltung. Diese beschließen auf lokaler oder regionaler Ebene entsprechende Maßnahmen. Auch in diesem Falle findet die Benachrichtigung der Betroffenen meist über Radiodurchsagen statt.

Pragmatische Handhabung

„Trotz des Vorschriftengemenges wird die Frage ‚Schulfrei bei Sturm‘ in Deutschland erfreulicherweise sehr pragmatisch und letzten Endes bürgernah gehandhabt“, berichtet Josef Schneider, Chefredakteur des Themenportals sturmschäden.org. „Unsere entsprechenden Nachfragen bei den zuständigen Ministerien ergaben, dass bei extremen Witterungsverhältnissen – also nicht nur bei Orkan sondern auch bei starken Schneeverwehungen, Hochwasser u.a. – letzten Endes immer die Erziehungsberechtigten darüber entscheiden dürfen, ob ihren Kindern der Schulweg zuzumuten ist oder nicht.“ Hauptsache ist, dass das Fernbleiben der Schule zeitnah gemeldet wird. Denn diese sind in der Regel besetzt: Lehrerinnen und Lehrer sind nämlich auch bei Sturm dazu verpflichtet ihren Dienst zu versehen, es sei denn, sie sind durch höhere Gewalt am Erreichen der Schule gehindert.



 

Wetter

Interessante Links

Ausbauguide
Ausbauguide - Informationen für Macher
Baumarkt
Viele Produkte deutlich reduziert.
redaktion24.de
Fachinformationen für Bau, Ausbau, Handwerk.
Farbtöne
Farbtrends, Farbklänge, Farbgestaltung...

Schlagzeilen

Wenn bei einem schweren Sturm oder Orkan Gebäudeteile auf ein Auto fallen, muss in der Regel der Hausbesitzer für den Schaden aufkommen.