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Stürmische Zeiten

Die ersten Herbststürme 2010 zogen bereits im August mit teilweiser Orkanstärke übers Land. Sie hinterließen in Nordeutschland und Hessen Schneisen der Verwüstung mit umgeknickten Bäumen, umgestürzten Baugerüsten und abgedeckten Dächern. Auch gab es bereits die ersten Verletzten durch herumfliegende Dachteile.

Stürme durch Klimawandel

An der Universität Bonn trafen sich mehr als 400 Wissenschaftler, um der Frage nachzugehen: Werden extreme Wetterereignisse wie Stürme oder starke Niederschläge aufgrund des Klimawandels immer häufiger? Nicht nur Wissenschaftler, sondern auch die Versicherungsindustrie, machen sich Sorgen um den fortlaufenden Klimawandel. Denn der Klimawandel bringt erhebliche Kosten für Versicherungen. Dort geht man von steigenden Versicherungsprämien für Risiken, die durch den Klimawandel verursacht werden können, aus. Beim Gebäudebestand werden die vom Bauherren vorgenommenen Sicherungsmaßnahmen in eine künftige Risikoabschätzung stärker mit einfließen.

Sturmschäden verursachen steigende Versicherungsprämien

„Im Versicherungsgeschäft erhöht der Klimawandel das Risiko von Sachschäden jährlich. Dies kann in einigen Märkten bei entsprechenden Schäden zu Prämienerhöhungen im Sachgeschäft führen. Denn die Versicherer müssen ihre risikobasierten Versicherungskostenmodelle anpassen, um dem immer größeren Ausmaß der klimabedingten Schadensereignisse – z. B. durch Sturm – Rechnung zu tragen“, so der Gebäudeversicherer Allianz.
Zwar gibt es unter Wissenschaftlern noch unterschiedliche Meinungen, ob die immer häufiger und intensiver auftretenden Stürme in Deutschland mit letzter Sicherheit auf den Klimawandel zurückgehen, doch ist es unumstritten, dass Ausmaß und Häufigkeit zugenommen haben.

Jede Woche ein Sturm

Im letzten Jahr zählte die Unwetterzentrale Deutschland allein in den Monaten September bis Dezember 15 Stürme mit einer Windgeschwindigkeit über 75 km/h. Anders ausgedrückt: durchschnittlich gab es fast jede Woche in dieser Zeit einen Sturm mit Windstärke 9 und höher, bei dem Dachschäden und schlimmere Sturmschäden auftreten können.
Deshalb ist jeder gewissenhafte Hausbesitzer aufgefordert, soweit wie möglich Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Das Dach sollte entsprechend den Regeln des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) mit einer Windsogsicherung vorbeugend geschützt werden. So bietet einer der führenden europäischen Hersteller für Dach- und Fassadenbefestigungen, die Firma Fr. Ossenberg-Schule + Söhne GmbH + Co KG, für fast alle handelsüblichen Dacheindeckungen Sturmklammern und Firstklammern.

 

Sturmschaden durch Windsog

Sturmschaden durch Windsog (Foto: kro)

 

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Wenn bei einem schweren Sturm oder Orkan Gebäudeteile auf ein Auto fallen, muss in der Regel der Hausbesitzer für den Schaden aufkommen.