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Start FAQ Versicherungsfragen Sturmschäden am Auto - Wer zahlt?

Sturmschäden am Auto - Wer zahlt?

Auch bei Sturmschäden am Auto gilt: bis Windstärke 8 nach Beaufort bezahlt die Teilkasko-Versicherung nicht. Hier greift nur die Vollkasko-Versicherung. Der Versicherungsnehmer bezahlt dann lediglich die Selbstbeteiligung. Wenn herabfallende Zweige und Äste ein Auto bei Sturm beschädigen, so muss in der Regel der Besitzer des Baumes bezahlen. Allerdings nur dann, wenn er seiner Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen ist. Das ist dann der Fall, wenn er kranke Äste nicht rechtzeitig entfernt hat. Ist ein Baum hingegen gesund, so muss der Besitzer des Baumes nicht für Sturmschäden aufkommen.
Sturmschäden durch Bäume werden von den Gerichten nicht immer gleich behandelt und oft kommt es auf Details an. Wer beispielsweise mit seinem Auto in einen umgestürzten Baum fährt, bekommt den Schaden nicht erstattet (Landgericht Ellwangen, Az. 2 O 338/1994). Ebenso jene, die einen Sturmschaden provoziert haben indem sie ihre Geschwindigkeit den Wetterverhältnissen nicht angepasst haben (Landgericht Görlitz, Az. 2O 224/1997). Wer jedoch in einen Baum fährt, der gerade umstürzt, erhält Geld von der Versicherung. Aber auch hier gilt: die Windstärke 8 muss erreicht oder überschritten worden sein.

 

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Schlagzeilen

Wenn bei einem schweren Sturm oder Orkan Gebäudeteile auf ein Auto fallen, muss in der Regel der Hausbesitzer für den Schaden aufkommen.